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„Unsere Musik ist individuell und eigenständig“, erklärt Axel Treusch mit Nachdruck. Mystisch, experimentell und avantgardistisch wirken die Songs seiner Band ASTREA REDUX, die klangvolle Namen tragen wie: „Gardendoor“. „Come See Wonder“. “Window”, “Ocean Of Time” oder “ Stars Return”. Manager und Träumer |
| “Wir
wollen Leute erreichen, die Interesse an anspruchsvoller Musik haben,
sagt Axel über die Ziele von ASTREA REDUX, neben ihm bestehend aus Sänger
und Komponist Oliver Münch, Bassist Christian Münch, Thorsten Vieth (Mixing,
Videos, Instrumental) und Oliver Kunde Schlagzeuger. Seit Oktober 1999
ist die erste Doppel – CD „So Very Distant“ im Handel. Für die Produktion,
Teile von Komponisten und Gesang, Keyboard, Mixing und das gesamte Management
der CD übernahm Axel Treusch die Verantwortung. Wenn man die Musik einem
Stiel zuordnen möchte, so gelingt das am ehesten mit „New Wave“. Darunter
versteht Axel ( zwar selbst vollständig schwarz gekleidet) jedoch weniger
den vordergründigen Modetrend (gekennzeichnet durch schwarze Gewänder,
weiß gepuderte Gesichter und schwere Amulette), sondern vielmehr ein Lebensgefühl,
die Sehnsucht nach Schönheit und den inneren Antrieb, Träume und Romantik
in Töne umzusetzen.Bis zu 40 verschiedene Instrumente mischt Axel in den
aktuellen Song „Eyes Alone“ – das macht insgesamt ein Gigabyte an Daten.
Das Studio ist eine „Klangküche“: Dort stehen ein Masterkeyboard, sechs
Synthesizer, fünf Effektgeräte etwa zur Erzeugung von Raumakustik (Echo
und Hall), zwei CD – Player, Mikrofone, ein Mischpult und vieles mehr.Einen
wirkungsvollen Kontrast zur nüchternen Technik im Studio bildet das zirka
100 Jahre alte Barpiano, das Axels Opa für den Vater kaufte, der damals
als Blasmusiker sein Studium finanzierte. Ohne Hightech geht jedoch nichts
im Musikgeschäft, denn mit der technischen Entwicklung sind auch die Ansprüche
an Professionalität gestiegen, trotzdem „ist letztlich die Seele der Musik
entscheidend, nicht das Equipment“, erklärt Axel.Klavierschüler und Organist
Die musikalische Begabung scheint in den Genen zu liegen, auch wenn Axel
seinen Klavierunterricht als 11-jähriger eher als ziemlich qualvoll in
Erinnerung behält. Immerhin war er doch so wirkungsvoll, dass er schon
als 16- jähriger Organist der Gemeinde Wald- Michelbach seinen festen
Platz auf der kleinen Kirchorgel hatte – und das auch für die folgenden
15 Jahre. Das eigentliche Fundament für ASTREA REDUX wurde vor 16 Jahren
gelegt. Mit 21 Jahren beschloss Axel, eine eigene Band zu gründen und
selbst zu komponieren, als konsequente Reaktion auf die Veränderung in
der damaligen Musikszene (Simpel Minds passten sich dem Mainstream an,
Auflösen von Ultravox und Japan). Mit seinem damaligen Schulfreund Stefan
Riel, mit Antje Mead und Rike Weigner wurden die ersten Klangforschungen
und –Experimente mit Synthesizern durchgeführt. Kontakte zu Plattenfirmen
und dem Gründer von Ultravox, John Foxx, in England wurden aufgenommen.
Zu einem festen Plattenvertrag kam es jedoch nie und nach zwei Konzerten
in der Feuerwehrwache in Mannheim löste sich die Band 1991 auf. Der erste
Erfolg für Axel Treusch stellte sich dann 1993 ein: Mit seinem vier- Minuten.
Medley tanzte sich die Showtanzgruppe „ Lifeline“ aus Bensheim auf den
ersten Platz der deutschen Meisterschaft und noch weiter bis zur Vizeweltmeisterschaft.
Zusammen mit Oliver Münch (Band „ A New Ground“) startete Axel 1995 dann
einen Neuanfang, 1999 verschmolzen beide Bands zu ASTREA REDUX.
Christine Haupt |
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